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    Gaswarnanlagen

    Eine Gaswarnanlage besteht aus einer Gaswarnzentrale, Gassensoren und Signalgebern. Die Anzahl und Positionen der Sensoren wird auf die Anwendung angepasst. Für den mobilen Einsatz gibt es tragbare Gas Handmessgeräte.

    Gaswarnanlagen werden überall dort eingesetzt, wo eine Gefahr für Menschen, Tiere oder Infrastruktur besteht. Wir überwachen alle explosiven (brennbaren) Gase sowie alle toxischen (giftigen) Gase und Dämpfe. Suchen Sie eine Gasüberwachung für ein nicht aufgeführtes Gas? Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Bei uns finden Sie für jede Anwendung die passende Gaswarnanlage.

    Müller-Elektronik AG unterstützt Sie nicht nur bei der Projektierung, sondern auch beim Betrieb und Wartung Ihrer Gaswarnanlagen.

    Funktion und Aufbau einer Gaswarnanlage

    Eine Gaswarnanlage ist aus einer Gaswarnzentrale, Gassensoren und Signalgebern aufgebaut. Die Sensoren werden je nach Anforderungen platziert, justiert und konfiguriert wird. Die Gaswarnzentrale wertet die Signale der Gassensoren aus. Sie steuert über analoge und digitale Signale, sowie auch über potentialfreie Kontakte Signalgeber an oder löst automatische Massnahmen aus, wie zum Beispiel das Schliessen von Ventilen, die Steuerung von Lüftungen etc. Die Gaswarnzentrale ist fest installiert und überwacht permanent gefährliche Gaskonzentrationen. So können Überwachungsaufgaben gelöst werden, ohne die Gesundheit von Menschen zu gefährden. Mit Gaswarnanlagen werden brennbare (explosive) und giftige (toxische) Gase und auch Sauerstoffmangel überwacht. Normalerweise werden die Grenzwerte der Gaswarnanlage so definiert, dass sie alarmieren bevor gefährliche Gaskonzentrationen gebildet werden. Toxische Gase werden im ppm Bereich überwacht, brennbare Gase im Bereich der unteren Explosionsgrenze (UEG) und Sauerstoff in Volumenprozentbereich.

    Gasalarm

    Beim Austritt eines gefährlichen Gases werden die toxischen, explosiven oder erstickenden Gase von den Gasdetektoren detektiert und die Gaswerte an die Gaswarnzentrale übermittelt. Auf dem Display werden die Messwerte angezeigt. Wenn der Gaswert eine definierte Alarmgrenze erreicht, löst die Gaswarnzentrale die konfigurierten Aktionen aus. Mit 4 Schaltgrenzen kann eine benutzerdefinierte Eskalation gesteuert und eine Vielzahl von Aktionen ausgelöst werden. Die Steuerung des Lüftungssystems spielt eine zentrale Rolle und ist oft als erste Aktionsstufe definiert. Bei höheren Gaskonzentrationen kommen optische und akustische Alarmsignalgeber zum Einsatz. Gegenmassnahmen können geschaltet werden, wie das Schliessen von Lüftungsklappen, das Abschalten von elektrischen Anlagen oder die Schliessung von Magnetventilen, um die Gaszufuhr zu stoppen. Gleichzeitig werden automatische Gegenmassnahmen eingeleitet, wie Abschaltung von elektrischen Anlagen, Aktivieren von Lüftungen etc. Erreicht der Gaswert eine der weiteren Alarmgrenzen, werden zusätzlich weitere Gegenmassnahmen eingeleitet und auch die Signalgeber ausgelöst, falls das nicht bereits beim Überschreiten der Alarmgrenze A1 vorgesehen war. Es können auch Übermittlungen an ein Gebäudeleitsystem, eine Brandmeldeanlage, oder an das zuständige Fachpersonal per SMS ausgelöst werden.

    Nach dem Gasalarm

    Nachdem die Gefahrenstelle durch autorisiertes Personal oder die Feuerwehr, ausgerüstet mit Gas-Handmessgeräten, wieder freigegeben wurde, können an der Gaswarnzentrale die Alarme mit der RESET Taste quittiert werden. Der Gasverlauf kann auch später noch von der Gaswarnzentrale im Eventspeicher abgelesen werden.

    Wartung Gaswarnanlagen

    Eine Gaswarnanlage muss mindestens einmal im Jahr durch eine fachkundige Firma kontrolliert und kalibriert werden. Die Gasmesszellen in den Gassensoren sind Verschleissteile und müssen je nach Gasart und Gassensortyp regelmässig ausgetauscht werden.

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