Brandmeldeanlagen

Brandmeldeanlagen 340904

Als Brandmeldeanlagen werden Systeme bezeichnet die mindestens aus einer Brandmeldezentrale und damit verbundenen Rauchmelder bestehen. Eine Brandmeldeanlage ist in diesem Sinne eine sogenannte Gefahrenmeldeanlage. Sie warnt vor Feuerschäden und Rauchschäden. Dabei informiert die Brandmeldezentrale den Anwender über den Ort des Feuers und löst ggf. Schaltungen, wie z.B. die Ansteuerungen von Sirenen, Blitzleuchten, Aufzüge, Lüftungen usw. aus. Dies nennt man Brandfallsteuerungen.


Wie kann ein Brand entstehen und welche Auswirkungen hat ein Brand? Wie funktioniert ein
Rauchmelder und wie ist eine Brandmeldeanlage aufgebaut? Diese Fragen werden im nachfolgenden Abschnitt erklärt.


Wie entsteht ein Brand?
Für die Entstehung eines Brandes müssen drei Faktoren gegeben sein:
1. Genügend Sauerstoff
2. Die richtige Temperatur
3. Genügend Brennmaterial


Sind diese drei Faktoren gegeben und stehen diese im richtigen Verhältnis zueinander kann es zu einem Brand kommen. Beim Fehlen eines Faktors oder stimmt das Verhältnis nicht, kann es zu keinem Brand kommen. Als Beispiel das Fehlen von Sauerstoff; bei zu wenig Sauerstoff geht dem Feuer buchstäblich die „Luft aus“. Beim Fehlen von Brennmaterial kann es logischerweise ebenfalls nicht brennen.


Was passiert bei einem Brand?
Von einem Brand redet man, wenn ein Verbrennungsprozess unkontrolliert abläuft. Dabei handelt es sich um einen exothermischen Vorgang, bei dessen Reaktion Wärme, Licht und im Anfangsstadium Rauch abgegeben wird. Gefahren bei einem Brand gehen hauptsächlich von der Rauchentwicklung und des verdrängen von Sauerstoff aus. Deshalb sind die meisten Verletzungen bei einem Brand Rauchvergiftungen. Insbesondere das Freisetzen giftiger Gase und giftigem Rauch des Brennmaterials. Es droht Bewusstlosigkeit für den Mensch.


Wie kann ein Rauchmelder einen Brand erkennen?
Der am häufigsten eingesetzte Rauchmelder ist der optische Rauchmelder. Im seinem Inneren
befindet sich die sogenannte Messkammer. In dieser befindet sich einmal eine Lichtquelle, in der Regel eine LED. Weiterhin ebenfalls innerhalb der Messkammer befindet sich vereinfacht gesagt ein lichtabhängiger Schalter, auch Fotoelement genannt. Im Normalzustand leuchtet die LED und das Fotoelement empfängt kein Licht von dieser. Gelangt nun, ausgelöst durch einen Brand oder ähnlichem, Rauch in die Messkammer, so wird das Licht von der LED zum Fotoelement abgelenkt und diese empfängt nun komplett den Lichtstrahl der LED. Der Rauchmelder schlägt in diesem Moment Alarm. Dieser Typ von Rauchmelder besitzt ein sehr schnelles Ansprechverhalten, leider reagiert der Rauchmelder auch auf weitere Störgrössen, wie z. B. Wasserdampf, Zigarettenrauch und ähnliches. Werden optische Rauchmelder in Räumen eingesetzt in denen diese Störgrössen vorkommen, z. B. Küche, kann es zu ungewollter Auslösung des Rauchmelders kommen, man spricht hier von einem Fehlalarm. Soll ein Raum trotz Störgrössen überwacht werden, würde sich als Alternative ein sogenannter Thermo-Melder oder auch Wärmemelder anbieten. Diese besitzen ein Thermoelement, welches bei einer bestimmen Temperatur innerhalb einer definierten Zeit Alarm auslösen. Typische Einsatzgebiete von solchen Thermo-Melder sind z. B. Küche, Estrich, Holzheizungen usw.


Wie ist eine Brandmeldeanlage aufgebaut?
Es gibt verschiedene Ansätze um eine Brandmeldeanlage zu realisieren. Es besteht dabei die
Möglichkeit Rauchmelder entweder verdrahtet oder per Funk mit einer Brandmeldezentrale zu
verbinden. Beide Lösungen haben ihre Vor-und Nachteile. Der Vorteil von verdrahteten Anlagen liegt darin, dass man bei den Rauchmeldern keine Batterien zu wechseln hat. Der grösste Nachteil wäre aber, dass eine nachträgliche Installation eines bestehenden Objekts, kaum oder nur mit hohen finanziellen Mittel realisierbar ist. Der Vorteil bei Funk-Anlagen besteht in der Einfachheit und Flexibilität was die Montage der Rauchmelder anbelangt. Der Nachteil besteht darin, dass die Batterien der Rauchmelder zyklisch gewechselt werden müssen. Die einfachste Variante besteht aus einzelnen, nicht mit einer Brandmeldezentrale verbundenen, Rauchmeldern. Dabei handelt es sich nicht um eine Brandmeldeanlage. Der nächste Schritt ist die Anbindung der Rauchmelder, wie oben bereits beschrieben, mit einer Brandmeldezentrale. Hier spricht man dann tatsächlich von einer Brandmeldeanlage.
Nicht vergessen sollte mindestens die jährliche Wartung von Rauchmeldern und Brandmeldezentrale, damit ist eine zuverlässige Funktion der Brandmeldeanlage gewährleistet.
Eine Auswahl von verdrahteten oder Funk- Brandmeldeanlagen finden sie hier.

 

Warum Rauchmelder oder eine Brandmeldeanlage?

Rauchmelder und dazu gehörende Brandmeldeanlagen schützen Leben. Während des Schlafs besitzt nimmt der Mensch kein Geruch wahr, wohl aber Töne. Der laute Signalton eines Rauchmelder und/oder einer Brandmeldeanlage warnt Personen auch im Schlaf, damit genug Zeit verbleibt um sich in Sicherheit zu bringen.

 

Hier finden Sie mehr Informationen zu unseren Brandmeldeanlagen!

 

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