Alarmanlagen

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Der Begriff Einbruch und Einbruchschutz ist heute aktueller denn je. Gemäss dem Bundesamt für Statistik (BFS) sind 2016 pro 1000 Einwohnerinnen/Einwohner durchschnittlich 5,6 Einbrüche zu verzeichnen.

Ebenfalls interessant ist die örtliche Verteilung der Einbrüche, der angegebene Link verweist auf eine Landkarte der gesamten Schweiz mit den verzeichneten Einbrüchen:
https://www.srf.ch/news/infografik/hier-sind-die-einbrecher-am-aktivsten

 

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Gemäss der Statistik werden pro Tag demzufolge 127 Einbrüche in der Schweiz begangen. Gründe für einen Einbruchschutz gibt es genügend.
Wie verhindert man einen Einbruch und welche Möglichkeiten gibt es? In dem nachfolgenden Kapitel wird das Thema Alarmanlagen sowie deren Komponenten verdeutlicht.

 

Tipps um einen Einbruch zu verhindern:
1. Schliessen Sie immer die Haustüre ab
2. Schliessen Sie die Fenster, gekippte Fenster sind offene Fenster
3. Bewahren Sie einen Zweitschlüssel niemals aussen auf
4. Bei längerer Abwesenheit sorgen Sie dafür, dass Ihr Briefkasten geleert wird
5. Vermeiden Sie in sozialen Netzwerken und Anrufbeantworter Hinweise auf längere
Abwesenheit
6. Informieren Sie Ihre Nachbarn wenn Sie länger Abwesend sind
7. Mechanischer Schutz von Fenstern und Türen ist sinnvoll
8. Eine Alarmanlage


Wie funktioniert eine Alarmanlage überhaupt?
Eine Alarmanlage besteht heutzutage aus einer Alarmzentrale und dazu passende Komponenten, welche z. B. auf das Öffnen von Fenstern oder Türen reagieren. Die Alarmzentrale ist die sogenannte Steuereinheit, welche alle Informationen, die von den Komponenten übermittelt werden, verwaltet und dementsprechend Aktionen ausführt. Die Komponenten kann man sich wie die „Fühler“ der Alarmzentrale vorstellen. Die Alarmzentrale kann man sich als das „Gehirn“ vorstellen.


Selbstverständlich gibt es eine Vielzahl an Komponenten, welche für unterschiedliche Anwendungen geeignet sind. Die Kombination aus der Vielzahl der Komponenten ergibt dann die optimale Alarmanlage für den jeweiligen Anwender.

 

Welche Komponenten gibt es?
Zunächst gibt es die klassischen Magnetkontakte, welche die Öffnung eines Fensters oder Türe
registrieren. Der Vorteil liegt darin, dass ein Einbruch erkannt wird bevor der Einbrecher überhaupt das Objekt betreten hat. In diesem Fall spricht man von einer Aussenhautüberwachung.
Bewegungsmelder im Objekt haben die Aufgabe Personen, welche sich bereits im Objekt befinden, zu erfassen. Beispielsweise, wenn sich der Einbrecher im Objekt einschliessen lässt. Dabei spricht man von einer fallenmässigen Überwachung, der Einbrecher soll mit dem Bewegungsmelder „in die Falle gelockt werden“. Dann gibt es noch die sinnvolle Möglichkeit die Alarmanlage mit Rauchmeldern zu erweitern, die bei einem drohendem Brand Menschenleben retten können. Dadurch wird die Alarmanlage zu einer kombinierten Alarm- und Brandmeldeanlage. Glasbruchmelder, die auf Beschädigung von Fenstern reagieren, runden die Alarmanlage zusätzlich ab.


Wie werden die unterschiedlichen Komponenten an die Alarmanlage angeschlossen?
Auch hier kommt es darauf an wie die Alarmanlage konzipiert ist. Am einfachsten wäre beim Neubau eines Objektes die Alarmanlage bereits mit einzuplanen. Dadurch werden die Komponenten verdrahtet, sprich via Kabel mit der Alarmanlage verbunden. Meistens jedoch soll ein Objekt mit einer Alarmanlage nachgerüstet werden. Hier stellt sich dann die Frage, was kostengünstiger ist. Ein nachträgliches Verlegen von Kabeln oder auf die Lösung von Funkkomponenten zurückzugreifen. Es ist sogar möglich beide Lösungen (verdrahtet und Funk) zu realisieren. Dabei spricht man von sogenannten Hybrid-Alarmanlagen. Die Funkvariante hat dabei den Vorteil, dass der Installationsaufwand sehr gering ist. Die Komponenten werden mit einer Batterie versorgt, welche zyklisch ausgetauscht werden müssen. In der Regel beträgt die Lebensdauer der Batterien in modernen Alarmanlagen bei ca. 3-5 Jahren.

 

Was passiert wenn die Alarmanlage einen Einbruch erkennt?
Das kommt darauf an wie die Alarmanlage aufgebaut ist. Alarmanlagen besitzen in der Regel
entweder Innen- oder Aussensirenen. Diese zeigen der Aussenwelt an, dass gerade ein Einbruch geschieht. Meistens besitzt die Alarmanlage auch ein Übermittlungsgerät, welches entweder an der Festnetzleitung des Hauses angeschlossen ist, oder völlig unabhängig vom Festnetz via GSM-Netz Meldungen absetzt. Funktion eines Wählgerätes ist hierbei die Benachrichtigung an bestimmte Zielpersonen und/oder an eine ständig besetzte Alarmempfangszentrale, die wiederum einen Wachdienst zum Haus entsendet und/oder die Polizei alarmiert.

 

Wie bediene ich die Alarmanlage?
Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. In der Regel wird mittels eines Bedienteils im
Innenbereich und eines numerischen Codes die Anlage bedient. Ebenfalls wird auf einem Display alle relevanten Information abgebildet. Z. B. welches Fenster oder welche Türe ist noch offen, aktuelle Störungen usw. Ein Bedienteil mit Display gehört zur Grundausstattung einer Alarmanlage. Zusätzlich angebrachte HF-Kartenleser im Aussenbereich erleichtern die Bedienung der Alarmanlage jedoch erheblich, da bereits vor dem Betreten oder Verlassen des Objekts die Anlage gesteuert werden kann.
Moderne Anlagen verfügen heutzutage über eine App für die Bedienung auf dem Smartphone. Der Vorteil dabei ist, dass eine Bedienung der Alarmanlage in der Regel von überall aus möglich ist.

Schaltfunktionen, wie z. B. Lichtsteuerungen, Garagentoröffnung, Jalousiesteuerungen sind ebenfalls hilfreiche und nützliche Erweiterungen. Dabei sollte folgender Grundsatz zur Bedienung der Alarmanlage gelten: Je einfacher und verständlicher die Bedienung ist, desto weniger Fehlalarme gibt es und desto zufriedener ist der Anwender.

 

Hier finden Sie mehr Informationen über unsere Alarmanlagen!

 

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